Therapie-Angebote

  • Angststörungen aller Art
  • Depressionen
  • neurotische Störungen
  • psychosomatische und somatoforme Störungen, also Krankheitsbilder, die den Mediziner und den Therapeuten fordern
  • Essstörungen
  • Suchtprobleme*
  • Borderline-Persönlichkeitsstörung
  • Sexueller Missbrauch
  • Burn out
  • Lebenskrisen
  • spirituelle Krisen
  • Stressbewältigung

*Es können im Rahmen meines Praxiskonzeptes allerdings nur Menschen mit nicht substanzgebundenen Süchten wie z.B. Spiel-, Kauf- oder Sexsucht behandelt werden. Menschen, die unter substanzgebundenen Süchten leiden (Alkohol, Drogen, Medikamente) können erst nach erfolgreicher stationärer Entgiftungs- und Entwöhnungsbehandlung ambulant psychotherapeutisch bei mir behandelt werden.

Ich biete Einzeltherapien für Erwachsene ab 18 Jahren an; Gruppen- oder Paartherapien führe ich nicht durch. Sofern
es jedoch für den Behandlungsverlauf sinnvoll ist, können (Ehe)-Partner oder bei Heranwachsenden auch die Eltern auf Wunsch mit einbezogen werden.

Therapie-Formen meiner Praxis:

  • Kurzzeittherapie
  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  • Analytische Psychotherapie

Kurzzeittherapie

Eine Kurzzeittherapie umfasst insgesamt 25 Einzelsitzungen und kann ohne Gutachterverfahren direkt bei der Krankenversicherung beantragt werden. Dies ermöglicht einen raschen Behandlungsbeginn ohne größere bürokratische Hürden. Dieses Behandlungsverfahren ist für Fälle gedacht, in denen nur eine wenige Stunden umfassende Krisenintervention zu einem ausreichenden Behandlungserfolg führt. Weiterhin kann zunächst eine Kurzzeittherapie vorgeschaltet werden, um die Indikation für eine Langzeitpsychotherapie genauer abzuklären. Dann muss jedoch zur 20.sten Sitzung ein Umwandlungsantrag in eine Langzeitpsychotherapie gestellt werden. Dieser Antrag ist gutachterpflichtig. Die zuvor bewilligten 25 Sitzungen werden mit dem Stundenkontingent der Langzeitpsychotherapie verrechnet.

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem die Grundannahmen der psychoanalytischen Neurosenlehre – Existenz und Wirkungsweise des Unbewußten – vorausgesetzt werden und Forschungsergebnisse der Psychoanalyse über intrapsychische und interpersonale Prozesse zur Anwendung kommen. Im Gegensatz zur analytischen Psychotherapie wird jedoch der Fokus auf einen zentralen Konflikt gelegt und die Vorgehensweise konfliktzentriert gehandhabt.
Beim Erstantrag können 50 Sitzungen beantragt werden, eine Verlängerung in einem Fortführungsantrag gestattet weitere 30 Sitzungen (mit Sonderbegründung maximal zusätzlich noch 20 Sitzungen). In der Regel wird mit einem Termin wöchentlich gearbeitet.

Analytische Psychotherapie

Die analytische Psychotherapie im Rahmen der Psychotherapierichtlinien ist nicht gleichzusetzen mit der Psychoanalyse. Letztere ist vom Ansatz her sehr viel umfangreicher. Vielmehr handelt es sich bei der analytischen Psychotherapie um ein etwas „komprimierteres“ Behandlungsverfahren, bei dem Methoden der Psychoanalyse zum Einsatz kommen, d.h. Therapiekonzepte und Behandlungsmethoden unterscheiden sich bei beiden Verfahren nicht grundsätzlich, jedoch besteht die Indikation für eine analytische Psychotherapie im Rahmen der Psychotherapierichtlinien in einer behandlungsbedürftigen Symptomatik mit Krankheitswert. Es geht dabei vorwiegend um die Bewußtmachung einer unbewußten Psychodynamik und die Integration abgespaltener Persönlichkeitsanteile zur Beseitigung intrapsychischer und interpersonaler Konfliktfelder. Ziele der klassischen Psychoanalyse wie Reifung der Persönlichkeit, Förderung der Autonomie, Selbstfindung oder Ablösung von verinnerlichten Elterninstanzen sind zwar Thema der Behandlung, stehen hier aber nicht im Zentrum des Geschehens. Vielmehr liegt die Betonung auf einer notwendigen Heilbehandlung zur Überwindung krankheitswertiger Symptome.
Beim Erstantrag können über das Gutachterverfahren 160 Sitzungen beantragt werden, eine Fortsetzung um weitere 80 Sitzungen ist möglich. Mit Sonderbegründungen ist eine Fortsetzung der Behandlung über die Richtliniengrenze von 240 Sitzungen möglich (bis 300 Sitzungen, ggf. auch mehr). In der Regel wird zu Beginn der Behandlung mit einer Frequenz von zwei bis drei Sitzungen wöchentlich gearbeitet. In der ausklingenden Behandlungsphase wird die Frequenz dann schrittweise reduziert.

Die Psychoanalyse geht als Konflikttheorie von widerstreitenden Kräften in der Persönlichkeit aus. Das Ziel ihrer Behandlungsmethode besteht darin, dem Patienten bei der Suche nach einer persönlichen Kontinuität und bei der Aneignung unbewußt gewordener Lebensgeschichte zu helfen. Ziel ist nicht die Entwicklung einer harmonischen Persönlichkeit. Die Psychoanalyse bietet dem einzelnen Menschen vielmehr eine Methode an, seine unbewußten Motive selbst zu erforschen und dabei deren Existenz anzuerkennen sowie abgespaltene und abgewiesene Teile seines Selbst zu integrieren. Denn von unbewußten Motiven, wie zum Beispiel von unbewußten Schuldgefühlen, erlebt sich ein Mensch z. B. in Form von Hemmungen, Arbeitstörungen oder auch Selbstbestrafungstendenzen bis hin zu schweren Depressionen fremdbestimmt. Insofern geht es der Psychoanalyse um eine Befreiung von verinnerlichten Fremdbestimmungen, die Ursachen für psychische Störungen und damit verbundene Symptome sind. Psychotherapie bedeutet wörtlich übersetzt Behandlung der Seele beziehungsweise von seelischen Problemen. Sie bietet Hilfe bei Störungen des Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns. Dazu zählen psychische Störungen wie Ängste, Depressionen, Ess-Störungen, Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen, Süchte und Zwänge.
Darüber hinaus wird Psychotherapie bei psychosomatischen Störungen angewandt. Der Begriff Psychosomatik bringt zum Ausdruck, dass die Psyche (Seele) einen schädigenden Einfluss auf das Soma (Körper) hat.
Immer mehr werden psychologische Behandlungsmethoden – begleitend zu medizinischen Maßnahmen – bei organischen Störungen eingesetzt (z.B. bei chronischen Erkrankungen, bei starken Schmerzzuständen, bei neurologischen Störungen, bei Herz-Kreislauferkrankungen).